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Sportauspuffanlagen für KTM
KTM aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie |
Die KTM Motor-Fahrzeugbau KG war ein österreichischer Hersteller von Mopeds, Fahr- und Motorrädern.
Das 1934 gegründete Unternehmen begann 1954 mit der Serienproduktion von Motorrädern und feierte zahlreiche Erfolge im Motorsport. 1991 ging das Unternehmen in Insolvenz und wurde 1992 filetiert. Von den hierbei hervorgegangenen vier neuen Unternehmen ist die KTM-Sportmotorcycle AG die erfolgreichste. Sie setzte die Produktion von Offroad-Motorrädern fort und zählt zu den führenden Herstellern von Motocross-Motorrädern.
Geschichte
Gründung als Schlosserei und Fahrzeughandel
1934 gründete der Innviertler Hans Trunkenpolz am Marktplatz von Mattighofen (Oberösterreich) eine Schlosserwerkstätte. 1937 folgte der Verkauf und die Reparatur von DKW-Motorrädern, 1938 die Automarke Opel.
Beginn der Motorradproduktion
Nach dem Krieg, 1952, begann die Idee des eigenen Motorrads Gestalt anzunehmen, und ein Jahr später stand der erste Prototyp mit einem 98-cm³-Sachs-Motor aus dem Gunskirchner (Oberösterreich) Rotax-Werk auf den Rädern - die 'Moser-KTM 100' - Moser, weil Hans Trunkenpolz damals der 'Co' der Firma Moser & Co war.
Der Name KTM war hingegen schon existent, ehe noch der 1955 neu hinzukommende Kompagnon Ernst Kronreif in die Firma eintrat und das K des dann langjährig gültigen vollen Firmen-Wortlauts 'KTM-Motorfahrzeugbau KG', Kronreif & Trunkenpolz Mattighofen beisteuerte [1].
1954 begann die Serienproduktion von Motorrädern, wobei das Unternehmen nahezu sämtliche Komponenten, wie Bremsen und Kühler, selbst produzierte. Die Motoren kamen von Puch, für die Exportvarianten von Fichtel & Sachs.
In den 1950er-Jahren wurden Motorräder wie das Modell 'Tarzan' produziert. Aber auch Straßenrennmaschinen wurde erprobt. Der beliebte Roller 'Ponny' war damals ebenfalls weit verbreitet. In den 1960er Jahren begann man mit der Fahrradproduktion. Mitte der 1970er Jahre brachte dann KTM als erster Mopedhersteller ein 50-cm³-Moped mit Magnesium-Vollgussrädern auf den Markt, das bereits gut 100 km/h Spitzengeschwindigkeit erreichte. Daneben wurden weiterhin Fahrräder hergestellt. Um diese Zeit begannen auch die ersten heimische Erfolge der Marke im Motocross Sport.
Nach dem plötzlichen Tod des Ingenieurs Kronreif im Jahr 1962, nannte sich das Unternehmen wieder Krafträder Trunkenpolz Mattighofen, das mit 180 Mitarbeitern einen Umsatz von 3,5 Millionen € erreicht.
In Lorain (bei Cleveland (Ohio), USA) wurde 1978 die Tochterfirma KTM North America Inc. gegründet; der Exportanteil lag damals bei 72 %. 1980 wurde das Unternehmen in KTM Motor-Fahrzeugbau KG umbenannt.
Insolvenz und Filetierung
Obwohl KTM 1983 mit Motorrollern und Mofas noch einen Umsatz von über 50 Millionen Euro erzielte, wurde 1988 die Motorrollerproduktion eingestellt und 1991 Insolvenz angemeldet. Die KTM AG wurde damals von Banken verwaltet, die das Unternehmen filetierten. Es entstanden vier neue, eigenständige Unternehmen:
KTM Sportmotorcycles GmbH, seit 2003 KTM-Sportmotorcycle AG: Spezialisierung auf sportliche Offroad-Motorräder
KTM Fahrrad GmbH: Produktion von Fahrrädern
KTM Kühler GmbH: entwickelt und produziert seit 1984 Kühlsysteme für die Automobil- und Motorradindustrie sowie für stationäre Anlagen und beschäftigt am Produktionsstandort Mattighofen über 350 Mitarbeiter
KTM Werkzeugbau GmbH, als MBT wieder Teil der KTM-Sportmotorcycle AG
Motorsport
Bereits 1954 waren bei der 'Internationalen Alpenfahrt' schon zwei 125-cm³-KTM-Tourist-Motorräder mit fußgeschaltenen Dreigang-Rotax-Motor am Start.
1955 erfolgte der Einstieg in den Straßenrennsport. Mit einer Vollverkleidung versehen, waren die KTM-(Agusta-)-Renner die Sensation beim 1. Rupert-Hollaus-Gedächtisrennen am 1. Mai 1955 auf dem Autobahnrundkurs Salzburg-Liefering. Paul Schwarz und Erich Trunkenpolz, der Sohn des Firmengründers, belegten die Plätze eins und zwei.
1958 brachte Erwin Lechner zahlreiche Erfolge im Geländesport für KTM mit dem neuen KTM-Rennmotor nach Hause, der vom Österreicher Ing. Ludwig Apfelbeck konstruiert worden war. Apfelbeck wurde schon 1955 von Trunkenpolz ins Unternehmen geholt. Seit 1965 engagierte sich KTM dann im Geländesport, wo die Firma bis heute noch Welterfolge erzielt. 1974 gewann der Russe Gennadij Moiseev die 250-cm³-Weltmeisterschaft zum ersten Mal für KTM.
Ein weiterer Höhepunkt der Motorsportgeschichte KTMs war der Gewinn der Motocross-Weltmeisterschaften 1984 und 1985 durch den österreichischen Fahrer Heinz Kinigadner, der weiterhin bei KTM für den Motorsport arbeitet.
Des weiteren konnte KTM mit seinen Fahrern regelmäßig Weltmeistertitel in den Disziplinen Motocross, Endurosport und Supermoto feiern.
Modelle
1955 wurde mit der Produktion eines KTM-Leichtmotorrads begonnen. Das Fahrzeug wog 61 kg und lief etwa 60 km/h Spitze, der Preis betrug öS 6.500,-- (ca. € 480,--).
Fahrräder und Mofas
Hobby
505 S
Bora 25
SM 25 mit Sachsmotor (Sachs 50/3D)
Foxi (Automatikgetriebe)
Mopeds
' Mecky, der erste KTM Moped-Roller mit Sachs Motor,die erste Version wurde 1957 von Ing.Ludwig Apfelbeck und Hans Trunkenpolz konstruiert,es war somit der erste KTM Serienmotor, ein Gebläse gekühlter,liegender Einzylinder 50 ccm Zweitakt-Motor mit 3-Gang Ziehkeilgetriebe.
Mirabell, 1957, ein 125 cm² Motorroller
Ponny I, 1961
Ponny II, 1962, gab es zunächst mit üblicher Fußschaltung, später mit einem Wipp-Fußschalter
Comet, 1964, das erste Sport-Moped mit gebläsegekühltem Puch-Motor, Mitte der siebziger Jahre dann 'Comet Grand Prix RS' mit Druckgussrädern und Scheibenbremsen
Comet Cross Super ' Bora 50,
Bora 80,1982
mss 50,
sm 50
mls 50
Straßenmotorräder
Tarzan, 125 cm³
KTM Tourist, 1955, 125 cm³
Mustang, 125 cm³ 1959
KTM 50 RLW 50 cm³ 1979
KTM LC2 125cm³ 1996
KTM RC8 1190cm³ 2008
Motocross
Penton, 1968
Modell 495 MC 1982 mit 56 PS
Exc 125
380 SX / EXC
Autos
X-Bow (sprich: Cross-Bow)
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Copyright / Lizenz: Dieser Text stammt aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie (http://www.wikipedia.de)
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